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Maschenruhe

  • Autorenbild: felibuechler3
    felibuechler3
  • 1. Jan. 2026
  • 1 Min. Lesezeit


Warum Stricken mehr ist als ein Hobby – und manchmal genau das ist, was meine Seele braucht




Maschenruhe
Maschenruhe

Wenn die Welt zu laut wird

Es gibt Tage, da ist mir die Welt einfach zu laut.

Zu viele Gedanken, zu viele Erwartungen, zu viele Dinge, die gleichzeitig Aufmerksamkeit wollen. An solchen Tagen brauche ich nichts Grosses. Keine Lösungen. Keine Antworten. Nur einen Moment, in dem alles ein wenig leiser werden darf.


Stricken als stiller Gegenpol

Für mich ist Stricken genau das geworden.

Masche für Masche zurück zu mir

Wenn sich die Nadeln bewegen und Masche für Masche entsteht, verlangsamt sich etwas in mir. Mein Atem wird ruhiger, meine Gedanken verlieren ihre Schärfe. Es geht nicht darum, etwas zu leisten oder fertig zu werden. Es geht darum, im Tun zu sein – ganz bei mir, ganz im Jetzt.


Kein Rückzug, sondern Ankommen

Stricken ist für mich kein Rückzug aus der Welt. Es ist ein sanftes Bei-mir-Ankommen.

Ein Raum ohne Bewertung, ohne Eile. Jede Masche darf sein, auch wenn sie nicht perfekt ist. Vielleicht gerade deshalb.


Was in der Stille entsteht

In diesen stillen Momenten entsteht mehr als ein Tuch oder ein Paar Stulpen. Es entsteht Ruhe. Vertrauen. Manchmal sogar Trost. Meine Hände sind beschäftigt, während meine Seele Zeit bekommt, nachzuziehen.


Warum diese Ruhe in meinen Arbeiten weiterlebt

Und vielleicht ist es genau das, was ich so oft suche:

Etwas, das mich erdet.

Etwas, das nichts fordert.

Etwas, das einfach da ist.


Fazit:

Vielleicht ist genau das der Grund, warum ich stricke:

Nicht nur, um etwas Schönes zu erschaffen, sondern um mir selbst zwischendurch ein Stück Maschenruhe zu schenken.

 
 
 

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