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Hinter den Kulissen im Fadenböxli

  • Autorenbild: felibuechler3
    felibuechler3
  • 10. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit

Manchmal sieht man nur das fertige Stück.


Ein Dreiecktuch. Armstulpen. Ein Schal.

Sauber fotografiert, liebevoll verpackt, bereit, ein neues Zuhause zu finden.



Was man nicht sieht, ist alles dazwischen.

Im Fadenböxli beginnt vieles ganz leise.


Mit der Wahl eines Garns. Mit Farben, die sich gut anfühlen.

Mit dem ersten Anschlag – und dem Moment, in dem die Welt ein kleines Stück langsamer wird.

Hier wird nicht „produziert“.




Hier entsteht etwas Masche für Masche.


Mit Pausen, mit Nachdenken und ja -auch mal mit Aufribbeln, wenn etwas nicht stimmig ist.

Aber dafür mit umso mehr Freude, wenn ein Muster aufgeht oder ein Farbverlauf genau das macht, was er soll.


Bevor ein neues Stück entsteht, ist da oft schon viel im Kopf.

Gedanken. Bilder. Ein Gefühl.


Inspirationen holen.....
Inspirationen holen.....

Manchmal beginnt alles ganz konkret:

Mit einer Idee, einer Skizze, einer Anleitung, der Überlegung, was zusammenpassen könnte.

Manchmal ist es aber auch genau umgekehrt.

Dann liegt plötzlich ein Garn da, eine Farbe spricht mich an – und der Rest darf sich unterwegs zeigen.


Die Wahl der Wolle ist nie zufällig.

Ich fasse sie an, ziehe sie durch die Finger, überlege, wie sie fallen wird, wie sie sich später anfühlen soll auf der Haut.

Nicht jedes Garn passt zu jeder Idee – und nicht jede Idee braucht einen festen Plan.


Mal stricke ich streng nach Anleitung,

Masche für Masche geführt, sicher, klar.

Und mal entsteht etwas ganz intuitiv,

mit Ausprobieren, Verwerfen, Anpassen.

Beides hat seinen Platz im Fadenböxli.


Was dabei immer gleich bleibt, ist die Zeit.

Die Aufmerksamkeit.

Und die Bereitschaft, den Weg mitzugehen – auch wenn er Umwege macht.

Vielleicht ist genau dass, das „Dazwischen“,

das man nicht sieht, aber spürt.


Stricken ist für mich kein Wettlauf.

Kein höher, schneller, weiter.

Es ist ein Gegenpol zum Alltag – und oft auch ein Ort, an dem Zweifel mitstricken dürfen.

Nicht alles gelingt sofort. Nicht jede Masche ist perfekt.

Aber jede ist ehrlich.


Im Fadenböxli entstehen Unikate, weil auch der Weg dorthin einzigartig ist.

Mein Lieblingsarbeitsplatz
Mein Lieblingsarbeitsplatz

Weil Zeit darin steckt. Aufmerksamkeit. Und ganz viel Herz.

Manchmal begleitet von Stille, manchmal von Musik oder einem spannenden Hörbuch. Manchmal einfach vom leisen Klicken der Nadeln.

Vielleicht ist genau das der Grund, warum Handgemachtes sich anders anfühlt.

Weil es nicht nur wärmt – sondern auch etwas erzählt.


Wenn du ein Stück aus dem Fadenböxli in den Händen hältst,

hältst du ein kleines Stück dieses Weges mit.

Die Gedanken davor, die Zeit dazwischen und die Liebe, die Masche für Masche

hineingeflossen ist..


Danke, dass du diesen Weg ein Stück mit mir gehst. 🤍

Feli

 
 
 

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